Das bedeutet die Zinserhöhung für Sparer und Anleger

Sparer wurden in den letzten Jahren durch von Banken auferlegte Strafzinsen benachteiligt. Jetzt bringen immer mehr Kreditinstitute Zinsen für Tagesgeld- und Festgeldkonten zurück. Die Zinswende kommt also bei den Sparern an.
Laut dem "Handelsblatt" kann sich ein Tagesgeldkonto nun besonders für Sparer lohnen, die ihr Geld zumindest anteilsmäßig vor der Inflation schützen, aber dennoch jederzeit darauf zugreifen können. Es seien zwar keine starken Zinssätze zu erwarten, bleibt das Geld bislang aber unverzinst auf dem Konto liegen, stelle dies eine gute Alternative dar. Bankkunden sollten jedoch aufmerksam die Vertragsbedingungen zu den Laufzeiten der Zinsen studieren.
Aber auch wenn die Zinsen auf Sparguthaben steigen, verliert das Geld durch die hohe Inflationsrate weiter an Kaufkraft.
Wichtig:
Es ist davon auszugehen, dass die Zinsen weiter steigen, daher sollte man sich bei Festgeld nicht zu lange binden.
Kredite werden teurer
Kreditnehmer müssen sich auf steigende Kosten gefasst machen, da sich die Banken das Geld, das sie selbst für ihre Kredite bei der Zentralbank zahlen, von ihren Kunden zurückholen. Vor allem auch Dispozinssätze werden in den nächsten Monaten stark steigen. Baukredite waren bereits vor den Entscheidungen der EZB deutlich gestiegen, zogen aber in den vergangenen Wochen aufgrund der strafferen Geldpolitik noch weiter an.